Innung für Raum und Ausstattung Rhein-Westerwald

Wir beschäftigen uns mit den schönen Dingen des Lebens...
... hier ein Farbtupfer, dort ein neuer Bezug....
... und schon ist Wohlfühlen angesagt.

Aktuelles
Innung für Raum und Ausstattung RWW






Presse
Information

Meisterpflicht steht vor der Rückführung

Die Gespräche des Zentralverband für Raum und Ausstattung (ZVR) mit der großen Koalition aus CDU/CSU und SPD waren erfolgreich

Die Regierungskoalition in Berlin hat sich darauf geeinigt, für einige Handwerksberufe, darunter auch der des Raumausstatters, die Meisterpflicht wieder einzuführen. Dies beschlossen gestern, am 09. September 2019, der Unions-Fraktionsvize Carsten Linnemann, der SPD-Fraktionsvize Sören Bartol sowie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Berlin. Dazu soll das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zügig einen Gesetzesentwurf auf den Weg bringen, um Anfang 2020 eine Änderung der Handwerksordnung anzustoßen, heißt es in der offiziellen Pressemeldung der Bundesregierung.

„Wir sind erleichtert, dass unsere monatelangen und intensiven Gespräche zu diesem wichtigen Qualitätsmerkmal Früchte tragen“, sagt Harald Gerjets, Präsident des Zentralverband Raum und Ausstattung. „Mit dem gestrigen Beschluss der Koalitionsarbeitsgruppe wird unser geschlossenes Auftreten als Zentralverband belohnt“, so Gerjets weiter.

Teil der Reform der Handwerksordnung werden die zwölf Gewerke Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Betonstein- und Terrazzohersteller, Estrichleger, Behälter- und Apparatebauer, Parkettleger, Rollladen- und Sonnenschutztechniker, Drechsler und Holzspielzeugmacher, Böttcher, Glasveredler, Schilder- und Lichtreklamehersteller, Raumausstatter sowie Orgel- und Harmoniumbauer sein. Damit kommen zwölf von 52 Gewerken aus der Anlage B1 wieder in die Anlage A der Handwerksordnung. Die Meisterpflicht soll zum 1. Januar 2020 kommen, aber nur für neu gegründete Betriebe gelten. Bestehende Betriebe genießen Bestandsschutz.

„Die Rückführung des Raumausstatter Handwerks ist ein wichtiges Zeichen für die Sicherung von Qualitätsstandards und Zukunftsperspektiven für das Handwerk, für das ich seit 15 Jahren kämpfe“, so Helmut Schmidt, Vizepräsident des ZVR, „der Meisterbrief sichert Transparenz beim Kunden und Fachkräfte für die Branche“, kommentiert Schmidt die Entscheidung der Arbeitsgruppe weiter.

Pressekontakt:

Zentralverband

Raum und Ausstattung (ZVR)

Monika Franzen

Emil-von Behring Str. 5 D-60439 Frankfurt am Main

+ 49 69 95 80 95 503

a.gerigk@zvr.de www.zvr-info.de  Frankfurt, 10. September 2019



  

   newsletter/news-im-august-02



Raumausstatter-Innung wählt neuen Vorstand
Die diesjährige Innungsversammlung der Innung für Raum und Ausstattung Rhein-Westerwald fand in den Räumen der Kreishandwerkerschaft RWW in Montabaur statt. In seinem Jahresrückblick berichtete Obermeister Heinen über die Arbeit des Landes- bzw. Bundesinnungsverbandes und ging auch auf die neuen Tarife im Raumausstatterhandwerk ein. Mit seinen Ausführungen sorgte Heinen für rege Diskussion unter den Versammlungs-teilnehmern. Einstimmig wurde die von Geschäftsführerin Schubert erläuterte Jahresrechnung 2016 verabschiedet und Vorstand und Geschäftsführung Entlastung erteilt.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Jörg Heinen erneut zum Obermeister der Innung gewählt. Im Amt bestätigt wurden ebenfalls sein Stellvertreter, Rainer Prangenberg sowie der Lehrlingswart der Innung, Gerd Meier. Als Beisitzer wurden Heinz-Peter Stüber und Martina Haas gewählt.


 

 

Versammlung der Innung für Raum und Ausstattung RWW

Versammlung der Innung für Raum und Ausstattung RWW Die diesjährige Innungsversammlung der Innung für Raum und Ausstattung Rhein-Westerwald fand in den Räumen der Kreishandwerkerschaft in Montabaur statt. Neben den Innungsmitgliedern konnte Obermeister Jörg Heinen auch den ZVR-Vizepräsident und Landesinnungsmeister Helmut Schmidt begrüßen. Bevor die Regularien abgehandelt wurden, berichtete Schmidt über Aktuelles aus der Arbeit des Landesinnungsverbandes Raum und Ausstattung und des Zentralverband Raum und Ausstattung.

Er spannte in seiner Berichterstattung einen weiten Bogen und griff zahlreiche Themen des Raumausstatterhandwerks auf. Nach wie vor sei die Einordnung in die Anlage B1 der Handwerksordnung das größte Problem des Berufsstandes. Es gelte daher für jeden Betrieb, sich durch besondere Leistungen hervorzuheben und nicht durch Dumpingpreise noch mehr dem Ansehen des Berufes zu schaden. Die Zahlen im Raumausstatterhandwerk sprechen hierzu eine deutliche Sprache.

Von deutschlandweit 28.000 eingetragenen Betrieben handelt es sich lediglich bei 3.200 um Meisterbetriebe. Schmidt berichtete auch über die Sozialkassen des Bau- und Malerhandwerks und informierte über die Voraussetzungen des Reisegewerbes sowie die Durchführung der Gesellenprüfungen. Insgesamt sorgten die Ausführungen des Vizepräsidenten und Landesinnungsmeisters für eine rege Diskussion bei den anwesenden Versammlungsteilnehmern. Einstimmig wurden die von Geschäftsführerin Elisabeth Schubert vorgetragene Jahresrechnung 2015 und der Haushaltsplan 2016 verabschiedet. Bei einem kleinen Imbiss blieb zum Abschluss der Versammlung noch ausreichend Zeit zum Erfahrungsaustausch mit den Kollegen.
 

 Lieber auf neuen Wegen stolpern…….


…als auf alten Wegen stehen zu bleiben“, mit diesem Sprichwort eröffnete Obermeister Jörg Heinen seinen Jahresrückblick anlässlich der diesjährigen Innungsversammlung der Innung für Raum und Ausstattung Rhein-Westerwald. Zur Versammlung hatten sich die Mitglieder in den Räumen der Kreishandwerkerschaft in Montabaur eingefunden. In seinem Rückblick ließ Heinen das vergangene Jahr Revue passieren und verknüpfte diesen mit Informationen über die Tagungen des Landesinnungs- und Zentralverbandes des Raumausstatterhandwerks. Kritisch wertete der Obermeister die Situation seines Berufsstandes, welcher nach seiner Auffassung seit der Einordnung in die Anlage B1 der Handwerksordnung an Image verloren hat.

 Seine Aussage belegte Heinen mit eindeutigen Zahlen, die seine Ausführungen widerspiegelten. Waren noch im Jahr 2004 auf Bundesebene rund 5.800 Betriebe organisiert, sind es 2015 gerade noch 2.200 Betriebe. Demgegenüber stehen 27.500 Einträge in der Handwerksrolle (B1) für das Raumausstatterhandwerk. „Betrachtet man diese Entwicklung“, so der Obermeister, „ stellt sich zwangsläufig die Frage, ob man auf den bisherigen Wegen weitergehen bzw. gar auf der Stelle treten oder ob man nicht neue Wege einschlagen sollte “. Der Geschäftsbericht des Obermeisters sorgte für eine ausgiebige Diskussion unter den Versammlungsteilnehmern. Im Rahmen der Versammlung wurde Martina Haas einstimmig als zusätzliche Delegierte zum Landesinnungsverband gewählt. Ebenfalls einstimmig wurde die von Geschäftsführerin Schubert vorgetragene Jahresrechnung 2013 sowie der Haushaltsplan für das Geschäftsjahr 2015 verabschiedet. Zum Abschluss der Versammlung blieb noch ausreichend Zeit zum Erfahrungsaustausch im Kollegenkreis.


Jubiläum im Hause Meier

„Ein Geschäft zu eröffnen ist leicht. Schwer ist, es geöffnet zu halten.“

Das 25. jährige Betriebsjubiläum der Raumausstattung Gerd Meier in Wirges zeigt, dass der Betriebsinhaber diese Hürde hervorragend gemeistert hat. Im Kreise von Freunden, Kunden und Geschäftspartnern wurde daher am 21.04.2012 in gemütlicher Runde ausgiebig gefeiert und einerseits auf die vergangenen aber auch zuversichtlich auf die künftigen Jahre angestoßen.

Auch der Obermeister der Innung für Raum und Ausstattung Rhein Westerwald, Jörg Heinen, sowie die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald, Elisabeth Schubert, ließen es sich nicht nehmen, dem Firmeninhaber und seinen Mitarbeitern recht herzlich zum Jubiläum zu gratulieren. Neben einem kleinen Präsent überreichten Sie die Jubiläumsurkunde der Innung. Verbunden mit den Jubiläumsglückwünschen war der Dank für die nahezu 25-jährige Treue zur Berufsorganisation und das Engagement innerhalb der Innung.

50. Jahre Raumausstattung Krah

Bei Federweißem und Zwiebelkuchen feierte die Raumausstattung Krah in Herschbach b. Selters ihr 50.jähriges Betriebsjubiläum. Gegründet im Oktober 1959 von Hubert Krah wurde das Unternehmen 1997 vom jetzigen Inhaber, Raumausstattermeister Klaus-Hubert Krah, übernommen, der sich damit einen Kindheitswunsch erfüllt und diesen in beeindruckender Weise umgesetzt hat. Im Laufe der Jahre stellte Krah sich mehr und mehr auf die Kundenwünsche ein und baute sein Angebot kontinuierlich aus. Mittlerweile werden alle Bereiche des Raumausstatterhandwerks abgedeckt. Mit der Eröffnung des Ingenieurbüros für Innenarchitektur seiner Ehefrau Almut Krah, Dipl.-Ing. (FH) für Innenarchitektur und Maler- und Lackierergesellin, im Jahre 2007, wurde das Kundenangebot komplettiert und die Beratung aus einer Hand gewährleistet. Zum Mitarbeiterteam gehören außerdem eine weitere Raumausstattermeisterin und eine Auszubildende.

Zum Jubiläum gratulierten der Obermeister der Innung für Raum und Ausstattung RWW, Jörg Heinen und die Geschäftsführerin der KHS RWW, Elisabeth Schubert. Sie überreichten die Jubiläumsurkunden der Innung und der Handwerkskammer Koblenz und wünschten für die Zukunft alles Gute.

Raumausstattung Peter Schmidt feiert

Am 30.01.2009 feierte die Raumausstattung Peter Schmidt in Altenkirchen ihr 25. jähriges Firmenjubiläum. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich das ursprüngliche „Einmann-Unternehmen“ zu einem kleinen, mittelständischen Betrieb mit mehreren Mitarbeitern. Die Leistungsschwerpunkte des Unternehmens liegen im Bereich Gardinen, Dekoration und Innenausrichtung. Auf einer Verkaufsfläche von 200 m²  haben Kunden die Möglichkeit, ihre Auswahl aus einem umfangreichen Sortiment zu treffen. 

Auch die Innung für Raum und Ausstattung Rhein-Westerwald gehörte zu den Gratulanten. Verbunden mit den besten Wünschen für die weitere Zukunft überreichte Obermeister Jörg Heinen Herrn Schmidt die Jubiläumsurkunden der Innung sowie der Handwerkskammer Koblenz.  

Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
Zentralverband Raum und Ausstattung
Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
Landesinnungsverband Raum & Ausstattung Rheinland Pfalz